Lesecafé und Literaturkino
100 Jahre Siegfried Lenz
In diesem Jahr wäre der bekannte Schriftsteller Siegfried Lenz 100. Jahre alt geworden. Dieses Datum ist Anlass, sich im Lesecafé und Literaturkino in der Stadtbibliothek diesem großen Erzähler der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur zuzuwenden…
Am Dienstag, den 3. März 2026 um 19:00 im Literaturkino der Film Deutschstunde gezeigt. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Siegfried Lenz erzählt der Film von Siggi Jensen, der an einem Schulaufsatz scheiternd, schlussendlich Erinnerungen an seine Kindheit, seinen Vater und einen Gewissenskonflikt niederschreibt.
Während des Zweiten Weltkriegs sollte er seinem Vater, einem Polizisten, bei der Überwachung seines Patenonkels Max Ludwig Nansen helfen. Die Nationalsozialisten hatten über den Künstler ein Malverbot verhängt. Die Filmvorführung findet im Ratssaal des Bürgerhauses statt.
Am Mittwoch, den 4. März um 16:00 Uhr stellt Literaturkenner Bodo Seidel zum Lesecafé Leben und Werk von Siegfried Lenz vor. Seine ostpreußischen Wurzeln haben den Autor geprägt. Seine eigene Geschichte und die frühen Erfahrungen haben ihn lebenslang geprägt. Schon während des Studium begann Siegfried Lenz Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Mit seinem Roman Deutschstunde kam der endgültige literarische Durchbruch. Auch als Erzähler von Kurzgeschichten machte er sich mit Sammlungen international einen Namen. Das Lesecafé finde im Lesesaal der Stadtbibliothek statt. Der Eintritt ist wie immer frei.
Siegfried Lenz wurde 17. März 1926 in Lyck im ehemaligen Ostpreußen geboren und starb am 7. Oktober 2014 in Hamburg. Als Lenz’ wichtigstes Werk gilt der in viele Sprachen übersetzte und verfilmte Roman Deutschstunde von 1968, der die Zeit des Nationalsozialismus und einen falsch verstandenen Pflichtbegriff behandelt. Auch seine erste Sammlung von Kurzgeschichten aus dem Jahr 1955 So zärtlich war Suleyken wurde aufgrund seiner neuartigen Erzählweise und der Verwendung der ostpreußischen Umgangssprache in Masuren sehr erfolgreich.
Am Dienstag, den 3. März 2026 um 19:00 im Literaturkino der Film Deutschstunde gezeigt. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Siegfried Lenz erzählt der Film von Siggi Jensen, der an einem Schulaufsatz scheiternd, schlussendlich Erinnerungen an seine Kindheit, seinen Vater und einen Gewissenskonflikt niederschreibt.
Während des Zweiten Weltkriegs sollte er seinem Vater, einem Polizisten, bei der Überwachung seines Patenonkels Max Ludwig Nansen helfen. Die Nationalsozialisten hatten über den Künstler ein Malverbot verhängt. Die Filmvorführung findet im Ratssaal des Bürgerhauses statt.
Am Mittwoch, den 4. März um 16:00 Uhr stellt Literaturkenner Bodo Seidel zum Lesecafé Leben und Werk von Siegfried Lenz vor. Seine ostpreußischen Wurzeln haben den Autor geprägt. Seine eigene Geschichte und die frühen Erfahrungen haben ihn lebenslang geprägt. Schon während des Studium begann Siegfried Lenz Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Mit seinem Roman Deutschstunde kam der endgültige literarische Durchbruch. Auch als Erzähler von Kurzgeschichten machte er sich mit Sammlungen international einen Namen. Das Lesecafé finde im Lesesaal der Stadtbibliothek statt. Der Eintritt ist wie immer frei.
Siegfried Lenz wurde 17. März 1926 in Lyck im ehemaligen Ostpreußen geboren und starb am 7. Oktober 2014 in Hamburg. Als Lenz’ wichtigstes Werk gilt der in viele Sprachen übersetzte und verfilmte Roman Deutschstunde von 1968, der die Zeit des Nationalsozialismus und einen falsch verstandenen Pflichtbegriff behandelt. Auch seine erste Sammlung von Kurzgeschichten aus dem Jahr 1955 So zärtlich war Suleyken wurde aufgrund seiner neuartigen Erzählweise und der Verwendung der ostpreußischen Umgangssprache in Masuren sehr erfolgreich.