Einzelhandel in Nordhausen
Stadt lässt Konzept überarbeiten
Es kommt Bewegung in die Diskussion um das Nordhäuser Einzelhandelskonzept. Oberbürgermeister Kai Buchmann (parteilos) hat den Hauptausschuss nun darüber informiert, dass dem Stadtrat in der übernächsten Woche eine Änderung des Konzepts vorgelegt werden soll...
Um die Zukunft des Elektronikhändlers Herfag ging es gestern im Ausschuss für Stadtentwicklung (Foto: ssc)
Ziel sei es, das Regelwerk so anzupassen, dass es etwas leichter macht, auch an anderen Standorten als bislang Einzelhandel in der Stadt zu ermöglichen”, so Buchmann.
Das aktuell gültige Einzelhandelskonzept wurde einst von einem Büro aus Dortmund erstellt. Nun wurde das Büro erneut beauftragt, das Konzept noch einmal zu überarbeiten. Buchmann hoffe, dass die Anpassungen innerhalb der nächsten 14 Tage abgeschlossen werden können – mit Blick auf die nächste Stadtratssitzung am 11. Februar. Dort müsste das Gremium das geänderte Konzept beschließen.
Hintergrund ist ein Antrag der AfD: Demnach soll das alte Konzept etwas aufgeweicht werden. Derzeit ist Einzelhandel in der Kernstadt vorrangig nur zwischen Marktpassage, Rauten- und Bahnhofstraße, Südharzgalerie und Rolandtor möglich.
Anlass des Antrags waren die Pläne des Elektronikfachmarkts Herfag, der aus der Südharzgalerie ausziehen und stattdessen eine alte Halle auf dem früheren RFT-Gelände zwischen Grimmelallee und Lohmarkt beziehen will. Nach der aktuellen Rechtslage ist das nicht möglich, da der Standort rund 200 Meter außerhalb des erlaubten Bereichs liegt. Ob dies damit dann ermöglicht wird, dazu äußerte sich Buchmann im Hauptausschuss jedoch nicht.
Susanne Schedwill
Um die Zukunft des Elektronikhändlers Herfag ging es gestern im Ausschuss für Stadtentwicklung (Foto: ssc)
Das aktuell gültige Einzelhandelskonzept wurde einst von einem Büro aus Dortmund erstellt. Nun wurde das Büro erneut beauftragt, das Konzept noch einmal zu überarbeiten. Buchmann hoffe, dass die Anpassungen innerhalb der nächsten 14 Tage abgeschlossen werden können – mit Blick auf die nächste Stadtratssitzung am 11. Februar. Dort müsste das Gremium das geänderte Konzept beschließen.
Hintergrund ist ein Antrag der AfD: Demnach soll das alte Konzept etwas aufgeweicht werden. Derzeit ist Einzelhandel in der Kernstadt vorrangig nur zwischen Marktpassage, Rauten- und Bahnhofstraße, Südharzgalerie und Rolandtor möglich.
Anlass des Antrags waren die Pläne des Elektronikfachmarkts Herfag, der aus der Südharzgalerie ausziehen und stattdessen eine alte Halle auf dem früheren RFT-Gelände zwischen Grimmelallee und Lohmarkt beziehen will. Nach der aktuellen Rechtslage ist das nicht möglich, da der Standort rund 200 Meter außerhalb des erlaubten Bereichs liegt. Ob dies damit dann ermöglicht wird, dazu äußerte sich Buchmann im Hauptausschuss jedoch nicht.
Susanne Schedwill