Ende des Stadtpark-Restaurants aus DDR-Zeiten
Abriss des alten Rewe bewegt Salza
Das Interesse in Salza ist riesengroß: Selbst am Samstag schauten die Bewohner des Wohngebiets am Zuckerweg durch den Bauzaun, obwohl die Bauarbeiten ruhten. Seit einigen Tagen wird hier der alte Rewe-Markt, das frühere Stadtpark-Restaurant, abgerissen...
Das Gebäude, in dem sich zu DDR-Zeiten die Konsum-Gaststätte Stadtpark-Restaurant befand, weicht einem Supermarkt-Neubau. Viele Schaulustige, vor allem ältere, verbinden persönliche Erinnerungen mit dem Gebäude, in dem sich einst die Schulspeisung für die Kinder der nahe gelegenen Lenin- oder Juri-Gagarin-Schule befand. Sie erhielten ihr Mittagessen im großen Veranstaltungssaal der Konsum-Gaststätte. 55 Pfennig kostete das Essen damals, sagte eine Frau der nnz-online am Samstag auf dem Parkplatz vor dem Baugelände.
Auch der Nordhäuser Verleger und Autor Markus Veit berichtet in seinem neuen Buch Nordhausen in Graustufen, 1949–1993, das er Ende des vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Pressefotografen Hans-Peter Wolff veröffentlicht hat. Das preiswerte Schulessen inklusive Nachschlag und Nachtisch gab es nur dank staatlicher Unterstützung. Veit schreibt weiter: Als Küchenchef fungierte mit der Eröffnung des Stadtparkrestaurants im Jahr 1979 Peter Reinhardt, der nach der Wende das neu eröffnete Restaurant ‚Armins Keller‘ in der Stolberger Straße 5 übernahm. Objektleiter des Stadtparkrestaurants war Dieter Mischek, dessen Frau Bar-Dame war.
Andere erinnerten sich an Familien- oder Betriebsfeiern sowie Tanzstundenabschlussbälle, die in dem Gebäude stattgefunden hatten. Legendär unter den Schülern waren auch die Milchshakes, die es damals in der Gaststätte zu kaufen gab.
Nach der Wende wurde das Gebäude zu einem Lebensmittelmarkt umfunktioniert. Dieser soll nun durch einen Neubau ersetzt werden, der in etwa eineinhalb bis zwei Jahren fertig sein wird. Über die genauen Pläne für das Areal berichtet die nnz zeitnah.
Welche Erinnerungen haben Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!
Susanne Schedwill
Das Gebäude, in dem sich zu DDR-Zeiten die Konsum-Gaststätte Stadtpark-Restaurant befand, weicht einem Supermarkt-Neubau. Viele Schaulustige, vor allem ältere, verbinden persönliche Erinnerungen mit dem Gebäude, in dem sich einst die Schulspeisung für die Kinder der nahe gelegenen Lenin- oder Juri-Gagarin-Schule befand. Sie erhielten ihr Mittagessen im großen Veranstaltungssaal der Konsum-Gaststätte. 55 Pfennig kostete das Essen damals, sagte eine Frau der nnz-online am Samstag auf dem Parkplatz vor dem Baugelände.
Auch der Nordhäuser Verleger und Autor Markus Veit berichtet in seinem neuen Buch Nordhausen in Graustufen, 1949–1993, das er Ende des vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Pressefotografen Hans-Peter Wolff veröffentlicht hat. Das preiswerte Schulessen inklusive Nachschlag und Nachtisch gab es nur dank staatlicher Unterstützung. Veit schreibt weiter: Als Küchenchef fungierte mit der Eröffnung des Stadtparkrestaurants im Jahr 1979 Peter Reinhardt, der nach der Wende das neu eröffnete Restaurant ‚Armins Keller‘ in der Stolberger Straße 5 übernahm. Objektleiter des Stadtparkrestaurants war Dieter Mischek, dessen Frau Bar-Dame war.
Andere erinnerten sich an Familien- oder Betriebsfeiern sowie Tanzstundenabschlussbälle, die in dem Gebäude stattgefunden hatten. Legendär unter den Schülern waren auch die Milchshakes, die es damals in der Gaststätte zu kaufen gab.
Nach der Wende wurde das Gebäude zu einem Lebensmittelmarkt umfunktioniert. Dieser soll nun durch einen Neubau ersetzt werden, der in etwa eineinhalb bis zwei Jahren fertig sein wird. Über die genauen Pläne für das Areal berichtet die nnz zeitnah.
Welche Erinnerungen haben Sie, liebe Leserinnen und Leser? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!
Susanne Schedwill









