Sondershausen

Führung zum Thema „70 Jahre Stadtentwicklung

Die Mitglieder des Verbandes der Behinderten Sondershausen, nahmen an einer interessanten Stadtführung mit dem Gästeführer Manfred Kucksch. Sie begaben sich auf eine ganz besondere Zeitreise in die siebzigjährige Geschichte der Sondershäuser Stadtentwicklung...

Stadtführer Manfred Kuksch (Foto: Dorothea Kieper) Stadtführer Manfred Kuksch (Foto: Dorothea Kieper)


Zu allen Stadtteilen konnte er wissenswertes berichten. Das "Schwarze Viertel" umfasste ca. 260 Grundstücke. Hier sollte neu gebaut werden, aber Sondershausen ist Bergbau Senkungsgebiet, was Probleme mit sich bringt. Mit dem Borntal, Hasenholz und Östertal entstanden neue Stadtteile. Mit dem Ende der DDR veränderte sich sich vieles.

Wie ging es nach 1990 mit Sondershausen weiter und wo stehen wir jetzt? Dieses und mehr beantwortete Herr Kucksch mit Bildern aus jener Zeit zum Thema Stadtentwicklung. Er berichtete von der Situation nach der Bombardierung, den Wiederaufbau und Neubau, dem Industrie- und Plattenbau der 60er- und 70er-Jahre.

Wir erfuhren interessante Fakten über die Zeit der Wiedervereinigung, über neue Gesetze, bautechnische Möglichkeiten sowie Abriss und Leerstände. Wie kam das Schwarze Viertel zu seinem Namen.Neu für uns die Information das wir jetzt 11 Ortsteile haben und 53 Brücken zur Kreisstadt Sondershausen gehören.

Die Verkehrsdichte nahm zu und eine Ortsumgehung wurde geplant, die einiges gekostet hat. So viele Veränderungen in nur 70 Jahren Geschichte der Stadt Sondershausen. Durch diesen Vortrag wird es uns noch mal so richtig bewusst.

Wir danken Herrn Manfred Kucksch für den interessanten und unterhaltsamen Nachmittag.
Dorothea Kieper