FÜR BIENEN, HUMMELN, SCHMETTERLINGE

Die WBG und die Blühstreifen

Dienstag
11.06.2024, 09:00 Uhr
Autor:
psg
veröffentlicht unter:
Die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG) erhebt den Anspruch für ein Wohnen im Grünen, zeigt ein Herz für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. Sichtbar für jedermann soll das werden...

Hier grünt und blüht es. (Foto: Kurt Frank) Hier grünt und blüht es. (Foto: Kurt Frank)
Nordhausen. Gleich um die Ecke Hardenbergstraße 24 findet ich ein Schild. „Hier blüht es für Schmetterlinge, Bienen und Co.“, liest der aufmerksame Betrachter. Darunter ist vermerkt, was zu beachten ist. Die WBG hat ein Paradies für diese Nützlinge im Blick. Zu diesem Zweck lockerte man die Rasenfläche auf und säte ein. Der erste Versuch brachte wohl nicht den erwünschten Erfolg, sah man doch anstelle der Blumen überwiegend nur Gräser. Nach erneuter Auflockerung des Bodens dürfte es jetzt was werden.

Lobenswert die Bemühungen der Wohnungsbaugenossenschaft für den Insektenschutz, der vielfach noch Wünsche offen lässt, als auch die Bemühungen um ein grünendes und blühendes Umfeld. In etlichen Wohnbereichen des Großvermieters ist das auch sichtbar.

In einem Hofbereich der WBG zwischen den Nummern 14 und 18 der Hardenbergstraße findet sich indes ein natürlicher weiß blühender Blumenteppich. Er bedarf keiner helfenden Hände und regelmäßiger Pflege, wohl aber läuft er Gefahr, unter dem Mäher zu verschwinden, wie es leider in vergangenen Jahren oft so war. Es ist Mini-Klee. Seine Größe ist mit nur wenigen Zentimetern begrenzt. Aber Labsal für kleine und große Brummer, die hier zu finden sind. Wohnungsmanager Rene` Paetzold war vor Ort, freute sich über den Anblick. Sinnvoller als eine „abrasierte“ Fläche, urteilt der Bienenfreund. Paetzold lobte die Bienen-Beete, die eine Mieter-Familie, unterstütz von Paetzolds Arbeitgeber, geschaffen hat.

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Wer wie die Wohnungsbaugenossenschaft „Grünend“ und „Blühend“ sich auf die Fahnen geschrieben hat, mäht Rasenflächen, lässt hingegen offensichtlich blühende Bereiche in Ruhe. Eine Maßnahme ganz im Sinne des Naturschutzbundes und aller Mieter, die einen Sinn für die Natur und ihrer Lebewesen haben.
Kurt Frank