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Wie Autismus-Spektrum-Störung erkennen?

Freitag
18.09.2020, 15:35 Uhr
Autor:
red
veröffentlicht unter:
Werdende Eltern müssen vor der Geburt ihres Kindes an vieles denken. Bereits in der Schwangerschaft sind einige Formalitäten und Behördengänge zu erledigen. Die größte Sorge gilt jedoch der Gesundheit des Babys...

Autismus (Symbolbild) (Foto: Hatice EROL auf Pixabay ) Autismus (Symbolbild) (Foto: Hatice EROL auf Pixabay )
Typische Verhaltensauffälligkeiten autistischer Kinder
Die meisten Geburten verlaufen glücklicherweise problemlos. Dennoch sind Babys nicht vor Krankheiten geschützt. Komplexe Störungen des zentralen Nervensystems können den frühkindlichen Autismus, der bereits im Säuglingsalter beginnt, auslösen. Zu den Auswirkungen dieser Störung gehört, dass Fähigkeiten wie der Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen sowie die aktive Teilnahme am Leben auf vielfältige Weise beeinträchtigt sind.

Der Autismus betrifft sowohl kognitive als auch emotionale, motorische, sprachliche sowie interaktionale Funktionen. Besonders belastend für die junge Familie sind die zahlreichen Verhaltensauffälligkeiten, die bei autistischen Kindern beobachtet werden. Die Bedeutung der Familie und die Unterstützung durch die Eltern ist für autistische Kinder sehr wichtig. Die Bezeichnung Autismus wird als Sammelbegriff zum Beschreiben verschiedener tiefgreifender Entwicklungsstörungen, sogenannter Autismus-Spektrum-Störungen, verwendet. Betroffene Kinder entwickeln meist Probleme mit Sprache, Kommunikation und sozialen Kontakten. Häufig zeigen sich bereits im frühen Lebensalter stereotype Verhaltensweisen.

Da die Art und Ausprägung sowie der Schweregrad von Autismus-Symptomen individuell sehr verschieden sind, sollte die Therapie dem persönlichen Bedarf und der Entwicklungsstufe des Kindes entsprechen. Im Zusammenhang mit Autismus existieren zahlreiche Mythen, die jedoch längst durch Fakten widerlegt sind, worauf in diesem Infoportal für Schwangere und werdende Eltern hingewiesen wird. Es empfiehlt sich deshalb, zunächst ausführliche Informationen einzuholen, bevor gehandelt wird.

Oft macht sich Autismus bei Kindern bereits im Säuglingsalter bemerkbar. Betroffene Babys fallen durch ihre Andersartigkeit auf, indem sie dem Blickkontakt mit Mutter und Vater ausweichen, körperliche Nähe ablehnen oder nicht auf Mimik und Gestik reagieren. Da diese Verhaltensauffälligkeiten jedoch auch andere Gründe haben können, sollten keine voreiligen Rückschlüsse gezogen werden.

Beeinträchtigungen bei Kommunikation, Sprache und sozialen Fähigkeiten
Im Krabbelalter interessieren sich autistische Kinder mehr für Gegenstände als für Menschen und spielen lieber alleine. Dabei werden häufig nur einige ausgewählte Spielzeuge verwendet, während andere Spielsachen ungenutzt liegenbleiben. Je nach Form und Schweregrad ist das Erscheinungsbild bei Autismus sehr unterschiedlich, sodass die Störung häufig nicht sofort erkannt wird und bis zur endgültigen Diagnose einige Zeit vergeht.

Während ein leichter Autismus den Alltag später kaum beeinflusst, sind manche Kinder aufgrund ihrer Störung schwer behindert. Beim Autismus können drei Hauptmerkmale auftreten. Das Beschwerdebild wird durch gestörte soziale Fähigkeiten sowie durch Beeinträchtigungen bei Kommunikation und Sprache geprägt. Wiederholte, stereotype Verhaltensweisen sowie spezifische, manchmal eigenartige Interessen sind typisch für den Autismus. Oft fällt es betroffenen Kindern schwer, gesunde tragfähige Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen. Schon im Säuglingsalter entwickelt sich keine enge Bindung zu den Eltern. Es wird davon ausgegangen, dass autistische Störungen durch Veränderungen im Erbgut bedingt sind. Die genauen Ursachen des frühkindlichen Autismus sind jedoch nicht eindeutig geklärt. Weltweit sind etwa 1 bis 2 Prozent der Menschen autistisch.

Unauffällige Formen der Störung wie das Asperger-Syndrom wurden bis vor einigen Jahren nicht eindeutig erkannt. Da Autismus nicht heilbar ist, sollte eine Therapie in erster Linie pädagogische Angebote und Methoden beinhalten, um die individuellen Stärken gezielt zu fördern. Als sinnvoll gelten Maßnahmen, die das Kind dabei unterstützen, mehr soziale Kompetenz zu erwerben.

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